3D-Tour (Videospiel)

Es gibt zwei verschiedene Arten, die Rekonstruktion der Reichskanzlei in einer Videospiel-Tour selbstständig erleben zu können.


Entdeckertour – Die selbständige Begehung

Diese Tourvariante ist momentan nur buchbar für Einzelpersonen oder kleine Gruppen von maximal 4 Personen. Der Besucher hat die Möglichkeit, sich mit Keyboard und Maus selbstständig durch die begehbaren Bereiche des 3D-Modells zu bewegen und dabei seine eigenen Entdeckungen zu machen.  Christoph Neubauer wird das zu Sehende direkt kommentieren und dabei auch Empfehlungen zur Wegführung geben oder auf versteckte Details hinweisen, die es sich lohnt näher zu betrachten. 

Vortragstour – Eine Live – Führung

Die Vortragstour ist auf eine größere Publikumsgruppe zugeschnitten. In dieser Tour wird Christoph Neubauer live durch das 3D-Modell der Reichskanzlei laufen und –  während er dem Publikum so das Gebäude optisch präsentiert- das Livebild mit Hintergrundinformationen zum Gezeigten kommentieren. Auf Wunsch, abhängig von der Größe der Gruppe, kann das Publikum durch Zwischenfragen auch Einfluss auf das zu Sehende nehmen, indem es Neubauer z.B. darum bittet, bestimmte Baudetails genauer zu betrachten. Es ist dadurch auch möglich, spezielle Räume noch einmal zu betreten und diese mit anderen Räumen zu vergleichen und so spezielle Fragen des Publikums zu beantworten. Wenn das Publikum jedoch aus zu vielen Menschen besteht, ist diese Vorgehensweise nicht ratsam. In diesem Fall ist die letzte halbe Stunde der Vortragstour dafür vorgesehen, sich noch einmal auf Fragen aus dem Publikum selbständig zu orientieren und das Gesehene richtig zu interpretieren. Man kann dann das 3D-Modell dazu nutzen, seinem Publikum eigene Erkenntnisse plastisch zu präsentieren. Dadurch ist es dem Vortragenden möglich, spezielle historische oder architektonische Fragestellungen aufzuwerfen und diese durch eine Zeitreise zurück an den Ort des Geschehens zusammen mit seinem Publikum zu beantworten.      


Ein neues Werkzeug für Universitäten

Historikern und anderen ausgewählten Vortragenden ist es möglich, das 3D-Modell Christoph Neubauers zu nutzen, um dadurch ihre Erkenntnisse ihrem Publikum zu präsentieren. Das 3D- Modell ist daher z.B. für Vortragende an einer Universität eine neue Möglichkeit, ihren Studenten ihre Forschungsergebnisse in einer besonderen Plastizität zu vermitteln. Dabei kann des 3D-Modell als eine reine bildliche Illustration innerhalb des Vortrages genutzt werden. Es kann aber auch ein aktives Werkzeug der wissenschaftlichen Forschungsarbeit sein, da es mit einem hohen wissenschaftlichen Anspruch erstellt wurde. So kann es z.B. dazu genutzt werden, Berichte und Behauptungen von Zeitzeugen, die in großer Zahl veröffentlicht wurden, zu bestätigen oder zu widerlegen, und Ereignisse zu beschreiben, die in der Reichskanzlei stattgefunden haben sollen.  Mit dem für dieses Projekt erschaffenen 3D-Modell ist den Wissenschaftlern ein neues Werkzeug in die Hand gegeben, das für den Forschungsbereich der Geschichte und seiner Untergruppen, der Politik, Kunst, Architektur und des Bauingenieurwesens genutzt werden kann.