Die Fassade des Solarhauses in der Fürstenberger Straße von Frankfurt (Oder) ist ein Beispiel für die nicht ganzflächigen Fassadengestaltungen Christoph Neubauers. Bei dieser Giebelgestaltung ging es darum, durch ein einfaches Symbol die Funktion des Gebäudes zu entwerfen und nach außen sichtbar anzubringen. Der Architekt des Gebäudes wählte für die Farbgestaltung  der Fassaden eine Abstufung von Orangetönen, die mit ihrem Bezug zur Farbe der Sonne auf die Funktion des Hauses als Solarhaus hinwiesen. In Anlehnung an die vorgegebene Farbgestaltung entwarf Christoph Neubauer für den Giebel eine sich räumlich von der Fassade abgrenzende "zornige Sonne". Dieses spezielle Sonnengesicht soll die Kraft der Sonne, aber auch ihren Unmut gegenüber den noch oft verwendeten alten Energien zum Ausdruck bringen.

 

Die Fassade vor der Bemalung.

Die Fassade nach der Bemalung.